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AKTUELLES

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Bilanz nach 3,5 Monaten Arbeit im Süden Sri Lankas

Gründung der Partnerorganisation vor Ort

Der Gründungsprozess unserer Partnerorganisation ist ENDLICH abgeschlossen. Hier gab es Einige (bürokratische) Hürden zu überwinden - nur so viel: Alle Papiere mussten mehrfach eingereicht werden, da die Behörden alles sehr genau und unsere Anwältin alles eher ungenau nahm/-en. Schlussendlich hat dann der Wechsel unserer Anwältin dazu geführt, dass alles verhältnismäßig reibungslos über die Bühne gegangen ist. Das hat definitiv einige Nerven gekostet und daher sind wir sehr froh, euch mitteilen können, dass unsere Partnerorganisation YOUNG MOTHERS FOUNDATION nun voll geschäftsfähig ist.

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Eine Managerin anstellen

Wir haben eine Stellenausschreibung auf einer großen Jobplattform und in zwei dafür geeignete Facebook Gruppen gepostet. Hierauf folgten:

  • Bewerbungen insgesamt: 67

  • Davon Männer (trotz der unmissverständlichen Suche nach

einer weiblichen Kandidatin): 6

  • Einladung zu einem ersten kurzen Telefoninterview: 20

  • Tatsächlich stattgefundene Telefoninterviews: 16

  • Persönliche Bewerbungsgespräche: 4

Nach Durchsicht der Bewerbungen haben wir mit den vielversprechenden Kandidatinnen ein kurzes Telefonat geführt.

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Hier ging es neben einem ersten Kennenlernen vor allem darum, herauszufinden, wie die Englischkenntnisse sind und ob man mit Blick auf wichtige Punkte (Ziele und Werte unserer Foundation, Arbeitszeiten, Gehaltsvorstellungen usw.) zueinanderfinden kann. Nach den Telefonaten haben wir zwei Kandidatinnen in die engere Auswahl genommen und zu persönlichen Bewerbungsgesprächen eingeladen. Leider konnten wir beide aus verschiedenen Gründen nicht als Managerin einstellen, sodass wir die Anzeige erneut online stellen mussten. Obwohl wir in der 2. und 3. Runde deutlich länger gewartet und viele Telefonate geführt haben, blieb das Ergebnis zunächst etwas ernüchternd: Es kamen wieder nur zwei Kandidatinnen in die engere Auswahl. Der Hauptgrund hierfür war, dass die Frauen sehr weit weg wohnten und teilweise gerne von zuhause aus gearbeitet hätten, was in dieser Position jedoch leider nicht möglich ist. Am Ende hat sich das Warten aber gelohnt und wir haben uns für Naduni Thisum Gunawardhane entschieden. Sie konnte mit ihrer Berufserfahrung, ihrer Einstellung zum Projekt und ihrem Auftreten auf ganzer Linie überzeugen. Wir freuen uns deshalb sehr, dass sie seit Anfang Juni in Teilzeit und ab Anfang Juli dann in Vollzeit für uns arbeitet.


 

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Ein geeignetes Haus finden

Die gute Nachricht vorab: Wir haben ein schönes Haus mit wunderbaren Vermietern gefunden. Allerdings wollen wir Euch natürlich einen realistischen Einblick in die Immobiliensuche auf Sri Lanka geben. Hier eins unserer Highlights, das den Wankelmut und auch ein wenig die Verschlagenheit einiger Besitzer:innen zeigt: Nach einer abgelehnten Anfrage für ein Haus – hier hieß es bitte keine Ausländer:innen/Foundation – sendete der Makler uns Bilder eines anderen Hauses, hier wäre es kein Problem, dass wir eine Foundation sind. Er nannte uns den Mietpreis, der etwas unverhältnismäßig erschien. Außerdem kamen uns einige der Bilder äußerst bekannt vor… Wir haben die Anzeige zu diesem Haus online wiedergefunden und mit mildem Erstaunen festgestellt, dass der Preis hier DEUTLICH günstiger war als in der Mitteilung des Maklers.

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Auf das Zusenden der entsprechenden Anzeige und freundlichstes Nachfragen unsererseits, wie denn der andere Preis zustande käme, bekamen wir die etwas wirre Information, dass die online Anzeige unmöbliert und das von ihm gesendete Angebot mit Möbeln sei. Ob man nun den Preis mehr als verdoppeln kann, weil zwei klapprige Betten, zwei Tische, vier Stühle und ein Sofa mit im Preis inbegriffen sind, sei mal dahingestellt. Schließlich gab es dann aber ein gutes Angebot. Der Preis war hier von Anfang an ein Festpreis, die Anzeige haben wir online gefunden, es wurde nicht diskutiert und es gab keine ominösen Angebotsanpassungen. Besonders freuen wir uns über die großzügigen Gemeinschaftsbereiche, die ordentliche Küche (eine absolute Seltenheit!) und, dass fast keine Renovierungsarbeiten anfallen. Es können ohne Probleme vier Frauen mit ihren Babys hier unterkommen, also für uns für den Anfang super! Hier sind wir gerade in der Einrichtungsphase. Neben Nadunis Büro haben wir auch zwei Zimmer hergerichtet, in denen – falls doch alles schneller gehen sollte als gedacht – schon zwei Mamas unterkommen könnten.

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Das Unmögliche möglich gemacht: Tukuk-Fahrerin

Wir haben eine Tuktuk-Fahrerin gefunden, die für einen sehr fairen Preis für uns arbeiten möchte. Das erscheint vielleicht wie eine Kleinigkeit, ist es aber nicht! Es ist vor allem hier im Süden Sri Lankas die absolute Ausnahme, dass es Fahrerinnen gibt. Nach fast zwei Monaten regelmäßigen Fahrten mit ihr können wir sagen, dass sie eine wirklich angenehme und zuverlässige Fahrerin ist! Für uns ist es zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall eine Option, sie dann für die wöchentlichen Besorgungen, Arzttermine und Fahrten zur Schule auch fest einzustellen

Diese großen Meilensteine konnten wir nun erledigen! Vieles davon hätten wir ohne die fachkundige und hilfsbereite Managerin Inoka, die für die Sambol Foundation arbeitet, nicht so schnell schaffen können. Wir haben uns im Vorstand daher entschieden, dass wir Inoka mit fünf Stunden die Woche als Beraterin in den ersten Monaten der Arbeit vor Ort einstellen. Das Proposel an die Sambol Foundation wurde angenommen, sodass Naduni eine erfahrene Ansprechpartnerin vor Ort hat. Außerdem kann Inoka hier auch wöchentlich die Fortschritte und Arbeitsweise überprüfen. Letzteres ist für uns sehr wichtig, da Nora ab Mitte Juni für zwei Monate wieder in Deutschland sein wird. Naduni wird uns in der Zeit zwar tägliche Updates geben, aber ein wöchentlicher Face-to-Face-Kontakt ist natürlich verbindlicher. Ab Mitte August wird Nora wieder vor Ort sein – während dieses Aufenthalts werden dann spätestens die ersten Mädchen bei uns einziehen. Wer also seinen Sommerurlaub noch nicht geplant hat – Sri Lanka ist immer eine Reise wert und Vereinsmitglieder bekommen von uns Tipps für Unterkünfte und Restaurants!

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NEWS NEWS NEWS

Nach über zwei Jahren, die alles andere als nach Plan verlaufen sind, haben wir nun ENDLICH gute Neuigkeiten für euch!
Wir werden im Jahr 2023, planmäßig im 1. Quartal, unsere Arbeit vor Ort beginnen und ein Schutzhaus für junge Mamas und ihre Kinder  eröffnen! Möglich ist dies nur durch unsere wunderbaren Mitglieder, die uns trotz aller Stolpersteine durchgehend mit ihren Beiträgen unterstützt und an unser Projekt geglaubt haben. Ein ♡-liches Dankeschön an euch alle!
Ebenfalls eine wichtige Rolle bei den jüngsten Entwicklungen spielen die Powerfrauen der SAMBOL FOUNDATION, die auf Sri Lanka ein Schutzhaus für von Gewalt betroffene Frauen aufgebaut haben. Sie waren für uns im vergangenen Jahr wertvolle Ansprechpartnerinnen, die unseren Entwicklungsprozess durch ihre Erfahrung und ihre herzliche sowie reflektierte Art sehr bereichert haben. - DANKE!!
Auch wenn die Fortschritte phasenweise klein waren, waren sie doch stetig und wir freuen uns, euch heute die guten Neuigkeiten mitteilen zu können. Der Bedarf für Institutionen wie unsere ist im krisengebeutelten Sri Lanka sehr groß! Die Lage des Landes ist - wie der ein oder andere von euch sicher in der Medienberichterstattung verfolgt hat - noch prekärer als im Jahr 2019, als wir mit unserer Arbeit begonnen haben. 
Zu guter Letzt haben noch eine Weihnachtsankündigung für euch: Behaltet im Dezember unsere Instagram-Seite bzw. unsere Stories im Auge. Dort werden wir die Vorweihnachtszeit mit einer täglichen Adventsaktion begleiten. Jeden Tag wird sich hinter einem Türchen ein Teil der Erstausstattung befinden, die wir für die Eröffnung unseres Schutzhauses benötigen.

Unter allen Spender:innen* verlosen wir am 25.12.22 einen Got Bag Rolltop Rucksack - also schaut vorbei und macht mit!

*Ihr nehmt automatisch am Gewinnspiel teil, wenn ihr gespendet habt (mehrfaches Spenden führt dazu, dass ihr mehrfach im Lostopf seid) und der Got Bag Seite auf Instagram folgt.

 

ZEITUNGSARTIKEL IM ECHO

Am Dienstag den 26.11., hat das Darmstädter Echo einen Artikel über das Projekt veröffentlicht. Zum online Artikel hier klicken:

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